EINVOLL - weblog

Manches Mal entdeckt man erst im Laufe der Zeit, dass Dinge die man als selbstverständlich hingenommen und als durchdacht wahrgenommen hat, letztendlich weder das eine noch das andere sind.
Da ich seit geraumer Zeit mit einigen Dingen - unter anderem mit mir selbst - beschäftigt bin, wurde dieser Blog.. mein Blog etwas vernachlässigt und der Einfachheit wegen, oder ehrlicherweise sollte ich es Bequemlichkeit nennen, primär mit Fotos gefüllt. Da ein Bildchen dazu ein wenig Text…. dann den eben erstellten Eintrag schnell der “passenden” Rubrik zuweisen, “Veröffentlichen” gedrückt und schon ist das Internet um ein paar Kilobyte reicher. Schön, nicht wahr? Gibt einem doch gleich das Gefühl etwas Sinnvolles getan zu haben. Ahja….
.. naja und dann tastet man sich ein wenig vor und sieht einmal über den Tellerrand.. was denn “Andere” so in ihren Blogs posten. Wobei selbst hier war meine Bereitschaft zum “Risiko” (welches Risiko?) bis dato gering, sprich meine Suche im besten Fall als rudimentär zu bezeichnen. Jedoch, einen Blog gibt es in dem ich immer wieder gerne reinsehe und das ist der Blog von Einvoll. Die Inhalte dieses Blogs werden auf eine Art und Weise kommuniziert, die ihn trotz eben dieser Vielfalt, dieses Spektrums, homogen und dabei immer authentisch und persönlich machen. Schön.
Da der stetige Tropfen bekanntlich den Stein höhlt haben meine Besuche des Einvoll.net Blogs mit Sicherheit dazu beigetragen über meinen Blog .. über dessen Inhalt - sorry, ich weiss.. Content heisst das - nachzudenken. Mit welchem Ergebnis? … Moment, Moment.. sooo schnell schiessen die Preussen nun auch wieder nicht… wohin der Weg führt ist mir in diesem Moment alles andere als klar und darum geht es hier auch nicht. Viel mehr und das gibt mir nun die Gelegenheit den viel zitierten neuhochdeutschen Begriff des “Flashs” an richtiger Stelle einzusetzen, hat es mich “geflasht” als ich Michael’s Eintrag “Bloggen macht glücklich” gelesen habe. Anhand dieser Geschichte wurde mir so richtig bewusst was Bloggen und Internet bewirken können… das mehr sein kann.
Was hat die Einleitung mit der Geschichte von Michael’s Vater bzw. Michael’s Eintrag selbst zu tun? Nichts. Als ich begonnen habe diesen Eintrag zu verfassen und ihn einer passenden Rubrik zuordnen wollte, musste ich erstaunt feststellen, dass die Namensgebung der Rubriken dieser Geschichte nicht gerecht wird. So habe ich für’s erste “Off Topic” gewählt.. wobei es vielleicht viel mehr “Topic” ist als die anderen Einträge …
Abschließend seien hier noch die beiden links gesetzt:
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michael says:
Die Bloggeschichte mit meinem Vater hat meine Sichtweise über Blogs aus der Theorie in die Praxis geholt. Was aus der Geschichte entstanden ist? Ende Mai fahre ich mit ihm für eine Woche nach Italien und wir werden seine alten Freunde besuchen. Auch wenn er nicht darüber spricht, aber ich bin mir sicher dass er nicht mehr damit gerechnet hat, noch einmal eine Reise zu planen, die Berge und das Meer zu sehen. Ich freu mich für ihn und auch für mich. Bei der letzten und einzigen Reise war ich 14 und das ist schon verdammt lang her.
Mai 8th, 2008 at 22:32
blogasys says:
.. wie Du geschrieben hast “aus der Theorie in die Praxis geholt”.
Ich freue mich für euch beide !!!
peter
Mai 8th, 2008 at 22:45