Find here a short sequence of some of the CP1 E. Piano sounds.
E. Piano Mix
It starts with a typcial Wurlitzer sound followed by a pich bended Synth Piano Performance (combination of Fender and DX). A typical FM E-Piano combination builds the next Performance, consisting of two different DX sounds of which one is switched on and off. Next Performance is a combination of the S6 Grand Piano and the Dyno Piano. At the end you can hear a Fender Rhodes.
When playing sound PREA : 02 : [S6 Grand ] on Yamaha CP1 please listen to samples / notes from C2 - D#2
[revision March 18th, C - F]. Do they sound strange? A metallic resonating sound?
Furthermore as there are discussions on the web. Yamaha is using Samples for their Piano Sounds. You can very easily prove that by playing the above mentioned sound - this effect is audible only within a limited range. But even on the excellent sounding 3 Band CF Grand, just listen to the sounds within octave #4 and #5 eg G4 to C5 at the end of the notes there are the loops.
Addendum March 21st 2010:
Yamaha Preset A1 - CF Grand
Yamaha Preset A2 - S6 Grand
And here is the response from YAMAHA Support, March 19th 2010:
Wir haben glĂĽcklicherweise noch einen CP1 vor der Versendung zur Messe zur
ĂśberprĂĽfung bekommen.
Das CP1 ist ein professionelles Stagepiano, dessen Klang auf Basis
verschiedener Oberklasse-KonzertflĂĽgel gesampelt wurde.
Um ein möglichst authentischen Klang zu bekommen wurden die Samples
mehrfach von verschiedenen FlĂĽgelmodellen abgenommen und die besten
Sampleergebnisse von erfahrenen Toningenieuren zusammengetragen und
gevoiced.
Dabei wird nicht nur der gespielte Ton sondern auch das Schwingen der nicht
angeschlagenen Seiten sowie die Gehäuseresonanzen gesampelt.
Das S-6 Sample hat im Tiefenbereich einen grossen Obertonreichtum, welcher
sicherlich in manchen Produktionsumgebung eventuell nicht gewĂĽnscht ist,
verglichen mit dem realen FlĂĽgel jedoch absolut dem Original entspricht.
Wir hatten heute ebenfalls die Möglichkeit einen S-6 Flügel zum Vergleich
anzuhören und können Ihnen versichern im CP1 den absolut authentischen Sound
vorzufinden.
Insofern ist es ratsam, fĂĽr bestimmte Aufgaben einen anderen FlĂĽgelklang
auszuwählen, der dem persönlichen Geschmack eher Rechnung trägt.
Heute war es dann endlich soweit, Yamahas neues Stage Piano CP1 hat sein neues zu Hause gefunden. Seitens der Firma Thomann hat man offenbar anstelle des herkömmlichen Carriers UPS zum Zuge kommen lassen. Sollte dem wirklich so sein, so möchte ich das hier fairerweise als freundlichen Zug festhalten.
Unabhängig von den Befindlichkeiten einiger in der Klangfarbe kann ich nun endlich Yamaha CP1 Fotos nachreichen. Sie interessiert mehr wie es denn nun in den eigenen Wänden und die eigenen Boxen klingt? Sehr gut. Soweit der positive Teil.
Nur leider ist mir unmittelbar nach dem Einschalten beim Spielen der ersten Noten etwas aufgefallen. Sound Nummer A01, also um genau zu sein - Presetbank A, Program #1 “Akustisches Piano” (sehen Sie auch auf dem einen oder anderen Foto).. tja, das pp Sample von H2 und das des benachbarten C3 liegen im Panorama fĂĽr meinen Geschmack etwas zu weit auseinander. Sprich ich höre hier einen Ăśbergang den ich nicht als natĂĽrlich bezeichnen wĂĽrde. Ich bin ein Erbsenzähler meinen Sie? Tut mir wirklich leid… Sie dĂĽrfen mir glauben, es wäre mir lieber nicht Aufgefallen. Jedenfalls hat mich diese Tatsache doch kurz schlucken lassen. Einer meiner Söhne liebt es an der Kruste verheilender Wunden zu kratzen.. von wem er das wohl hat… interessiert Sie jetzt nicht soo. Offenbar verbirgt sich dahinter der selbe Antrieb, soll heissen ich habe minutenlang ausschlieĂźlich diese beiden Tasten, sowie das darĂĽber legende D3 gespielt…. vielleicht hat man in einem solchen Moment die Hoffnung, dass man sich geirrt hat… vergessen Sie es. Jedenfalls bin ich dann ĂĽber meinene Schatten und auf Sound B15, sorry Userbank B Program #15, gesprungen und bei einem “Fat Wurli” gelandet. Ein bisschen hier und da editiert, zudem die Effekte leicht verändert und siehe da… aber Hoppla! Was ist dass denn ?? Das klingt ja richtig gut. Selbstredend bin ich unmittelbar nach dem Speichern des neuen Sounds wieder auf Presetbank A zurĂĽck gekehrt. Ja, Sie vermuten richtig…. Das soll aber meine Freude nicht trĂĽben, nur dass ich unmittelbar nach dem Einschalten als quasi “first contact” mit dieser Monk’schen Anekdote belohnt wurde…. das musste nicht sein :-).
.. ich dachte die Klangfarbe in Wien sei nicht gerade kundenfreundlich - Irrtum. Denn da hatte ich noch nicht das Bestellprozedere der Firma Thomann kennengelernt.
Aber der Reihe nach. Nach langem Ăśberlegen habe ich mich letzte Woche dazu durchgerungen und mir ein neues Yamaha CP1 bestellt. Ein Besuch auf der Webseite des grössten mitteleuropäischen Musikgeschäfts, “Yamaha CP1″ ins Suchfeld eingegeben, Enter Taste betätigt… JA! Da war es und vorrätig, drei grĂĽne.. ja was? Reifenstapel. Alles klar, Bestellung ausgelöst, Bestätigung erhalten. Ende, fertig. Uff… bei dem Betrag schreiben sich die Zeilen um einiges leichter als das eigene Gewissen ist. Aber heij.. ab und zu muss man sich eben auch mit einer “Kleinigkeit” belohnen.
Kurze Zeit später erhielt ich eine weitere Bestätigung und einen Zugangscode um die Bestellung online verfolgen zu können. Super! Das sieht nach professioneller Vorgehensweise aus und vermittelt einem als Kunden den Eindruck hier wissen die Leute was sie tun. Passt.
Die Vorfreude soll ja zu den schönsten Freuden gehören und so gab ich mich dieser schlicht und ergreifen hin. Selbstredend habe ich jeden Tag den Status meiner Order abgefragt - man will ja wissen, ob sich nicht doch in den letzten Minuten etwas Grundlegendes geändert hat und man eventuell schnell heimfahren sollte um nur ja nicht den Postboten beim Schleppen des schweren Pakets alleine zu lassen. Auf das Problem mit der Kreditkarte wurde ich schnell hingewiesen und nicht minder schnell wurde es gelöst indem ich den Weg einer EU Ăśberweisung eingeschlug. Auch nicht fad, oder anders gesagt. Ja, so soll es sein und so wurde mir dann auch am 06.03.2010 via e-mail der Eingang des entsprechenden Betrags auf dem Konto von Thomann bestätigt. Meine Herren… was es nicht alles gibt. Und da gibt es Leute die daran zweifeln, dass wir in den 60er Jahren am Mond waren… na egal. Selbstredend stieg die Spannung, die Vorfreude war schier unendlich … noch einmal ein schneller Blick in die Statuszeile… und was stand da am Samstag fĂĽr mich zu lesen? “Ware in Komission, Versand wird vorbereitet” … JAAAAH !!! … Super. Thomann, Thomann, Thomann hörte mich mein inneres Ohr rufen.
Dann kam der Montag, heute Montag 18:20 Uhr…. “BLONG” !!! … sie haben einen Mac? Dann kennen Sie das Geräusch “Sie haben E-mail” .. ein Blick in den Betreff “AW: Ihre Bestellung bei Thomann (7xxxxxx), Freude.. mail schnell öffnen und lesen.. vermutlich war das die Vorwarnung dass die Lieferung schon vor meiner TĂĽre steht…
Zitat: Sehr geehrter Herr xxxx,
leider ist der von Ihnen bestellte Artikel 242293) YAMAHA CP1 zur Zeit nicht vorrätig.
Die Anlieferung des Artikels findet nach den unverbindlichen Angaben des Lieferanten am 12.03.2010 statt.
Natürlich werden wir dann Ihre Bestellung schnellstmöglich an Sie verschicken.
FĂĽr weitere Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gern zur VerfĂĽgung.
Mit freundlichen GrĂĽĂźen
xxxxxx xxxxxx
Tel. 0xxxx xxxx xx/xx Fax 24
Skype: thomann.de
Musikhaus Thomann e.K.
Inhaber Hans Thomann
Treppendorf 30
96138 Burgebrach
HRA Bamberg Nr. 8988
.. und verfallen.
Wozu dann die Statusmeldung am Samstag? Meine Reaktion können sie sich vorstellen.
Was tut man in einer solchen Situation? Genau, kontrolliert Online den Status um eine Antwort auf die sich aufdrängende Frage “was ist passiert?” zu finden. Den Screenshot den ich ganze 8 Minuten NACH Erhalt der obigen E-mail gemacht habe können sie unten stehend finden.
Screenshot
Sorry, ich bin nicht mehr gewillt mir als Kunde alles gefallen lassen zu mĂĽssen. Das Prozedere vermittelt mir den Verdacht, dass bei Thomann das, oder mehrere CP1s irgendwo anders gelandet sind. Ok, soll sein. Aber heij Leute, dann brauche ich diese Online Information nicht, sie kommt einer Verhöhnung gleich - freundlich formuliert! Oder der Lagerstand ist nur ein Köder…. vielleicht liege ich mit meiner Annahme falsch, was aber mit Sicherheit stimmt ist der Ă„rger und der ist beträchtlich! Sorry Thomann, ich sehe aber beim besten Willen nicht ein warum ich fast € 5.000.- fĂĽr einen derartigen Ă„rger bezahlen soll.
Tolles Service - Danke Thomann fĂĽr diese Erfahrung!
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ADDENDUM [09.03.2010, 17:00 Uhr]
Was gestern nicht mehr lieferbar war, ist nun - keine 24 Stunden später - auf dem Weg nach Wien! .. schon ein bisserl komisch…..
Ich muss vorausschicken - dies ist kein „professioneller” Test sondern viel mehr die Wiedergabe und Zusammenfassung einer rein subjektiven Wahrnehmung, meiner.
Daten und Fakten entnehmen Sie bitte am Besten zB diesen beiden links Features und Specifications. Einen, wie ich finde, sehr guten Testbericht (von Jörg Sunderkötter) können Sie der aktuellen Keyboards Ausgabe entnehmen. Hier hingegen können Sie lesen was mir, einem User und potentiellen Kunden, am Yamaha CP1 wichtig ist, gefällt bzw. missfällt und warum dies so ist.
Leider kann ich derzeit mit keinen Yamaha CP1 Fotos dienen, da mir das Aufnehmen selbiger gestern auf doch recht unfreundliche Weise in der Klangfarbe untersagt wurde. Die Aussage selbst kann ich nicht wirklich nachvollziehen, zumal ich hier im Blog die Quelle angebe und auch stets einen entsprechenden link setze, aber ich respektiere sie - keine Frage. Allein die Art und Weise wie mir das kommuniziert wurde - und das vor einem Zeugen - ist inakzeptabel und hat sich auf meine ansonsten sehr gute Laune äußerst negativ niedergeschlagen. Der Endeffekt war der, dass ich anstatt einer getätigten Bestellung und ein paar geschossener Fotos verärgert von Dannen gezogen bin. Aber genug davon.
Jedoch… der aufmerksame Leser hat es bestimmt bemerkt, Yamaha’s neuester Stage Sprössling CP1 wusste mir abseits dieser Erfahrung zu gefallen - von daher habe ich das ResĂĽmee schon vorweggenommen.
Aber nun der Reihe nach. Wie Sie wissen verwendet das CP1 nicht mehr gesampelte Pianoklänge auf herkömmliche Art und Weise. Dh. Velocity Switches zwischen weiss Gott wie vielen Ebenen und die damit verbundenen klanglichen Sprünge sind somit Geschichte. Wie Yamaha dies im Detail mittels Spectral Component Modeling Technology umgesetzt hat bleibt - zumindest ist dies mein derzeitiger Wissensstand - ein gehütetes Geheimnis. Ein bisschen mehr an Information können Sie dieser Broschüre entnehmen.
Roland hat mit dem V-Piano meines Erachtens die Latte hinsichtlich Klangqualität sehr hoch gelegt. Sollten Sie auf der Suche nach einem maĂźgeschneiderten FlĂĽgel sein, hier könnten Sie fĂĽndig werden. Ob das V-Piano dann tatsächlich zu einem Steinway-, Bösendorfer-, Fazioli-, Bechstein-, Yamaha-Replikat mutiert…. ich weiss es nicht, ebenso wenig ob dass das wirklich Ziel ist. Gut klingen tut es, um ehrlich zu sein, sogar sehr gut – das steht fĂĽr mich fest. Vom ganz weichen, warmen bis zum obertonreichen Klang eines FlĂĽgels ist es nur ein Drehen, wenngleich das V-Piano wesentlich mehr Parameter und somit Eingriffsmöglichkeiten zur VerfĂĽgung stellt als es die beiden eben beschriebenen Klangcharaktere suggerieren. Die dazu erhältliche Software gestattet dem elektronikbegeisterten oder zumindest aufgeschlossenen Pianisten ebenso wie dem Experimentfreudigen schon so einiges…. Was mich hingegen nicht zu hundert Prozent begeistern wusste war die Tastatur. Aber Sie erinnern sich? Genau. Dies hier ist rein subjektiv.
Vielleicht wundern Sie sich warum ausgerechnet ein ausgewiesener OASYS aber auch Neuron User Ausschau nach einem authentischen Klavierklang hält. Nun, ganz einfach… oder auch nicht, nach einer recht turbulenten privaten Zeit und der damit einhergehenden Entfernung von der Musik, gab es so etwas wie einen „Reset“. So hat auch alles sein Gutes und so sehr ich KORG’s OASYS schätze, so klingt er doch … nach Plastik. Wissen Sie wie ich das meine? Die synthetischen Klänge sind ohne Zweifel von sehr guter Qualität, aber irgendetwas fehlt mir seit einiger Zeit. Und so nimmt es nicht Wunder, dass ich mich vermehrt dabei ertappe ausschlieĂźlich Pianosounds oder mit einem der selbst programmierten FM Sounds zu spielen. Im letzteren Fall wusste mich stets die Dynamik der MOD-7 Sounds zu begeistern, im Gegensatz zu den Pianosounds. Diese sind nicht schlecht aber eben Samples und mit den damit verbundenen Nachteilen behaftet. Eine Momentaufnahme eines Klangs dessen Ausdruckskraft man nur durch zu Hilfenahme auf die SprĂĽnge helfen kann.
Ausdruckskraft, die habe ich vermisst und genau da setzt fĂĽr mich Yamaha’s CP1 an. Sie schalten das Instrument ein, legen die Finger auf die Tastatur und beginnen zu spielen. Das bringt mich gleich zur Tastatur, die angenehm zu spielen ist und sich durch einen sehr guten Response auszeichnet und mir schon gleich einmal positiv im Vergleich zu Roland’s Pendant aufgefallen ist. Und da ist er, der Klavierklang so wie ich ihn mir vorgestellt habe. Als Vorlage diente Yamaha’s Concert Grand Piano und kurzum, so stelle ich mir einen FlĂĽgelklang vor. Wenn Sie die Gelegenheit haben auf einem Yamaha CP1 zu spielen, nutzen Sie sie. Dynamisches Spiel, mal ganz leicht und sanft bis ganz stark und bei alledem, kein Ăśbergang zu hören. Sie hätten gerne insgesamt einen weicheren, warmen, klassischen Klavierklang? Kein Problem, einmal leicht an einem der Regler gedreht und da ist er und das in einer Qualität, die ich so noch nicht gehört habe. Sie hätten jetzt gerne ein Audiodemo? Glauben Sie mir – ich auch, aber die GrĂĽnde sind uns beiden bekannt..
Und? Was meinen Sie? Kann sich hören lassen, oder? Wer hier jammert tut dies auf sehr hohem Niveau, wie man dieser Tage gerne sagt. Bei mir wurde unmittelbar nach dem Spielen dieses Sounds der Promoter des „Kaufgelüstegens“ (ein ganz heimtükisches Gen – dies nur als Randnotiz unter uns) angeschaltet und mit der Expression desselben Gens in Unmengen begonnen.
Wie Sie diesem Text etwas weiter oben entnehmen können habe ich eine hohe Affinität zu OASYS’ FM Pianos. Wir sprechen hier jedoch nicht vom Yamaha DX-7 Glockerlrhodes, sondern von meinen Wurlitzer und GS-1 Gehversuchen. Vor allem das Wurlitzer hat es mir angetan und Yamaha’s CP-80 hat mir – sorry, hier folgt nun das offizielle Outing – als Kind der 80er, so manch schöne Stunde an Musikgenuss bereitet. Von Peter Gabriel bis Ultravox und U2.. und so war meine Erwartungshaltung keine geringe. Tja… und da war es nun, abgespeichert als erstes Factorypreset, die interne Effektsektion durchlaufend, hm…. vielleicht waren meine Finger zu steif, die EndorphinausschĂĽttung fĂĽr einen Mann meines Alters zuvor einfach zu hoch gewesen… also umhauen? Nein. Etwas zu drahtig fĂĽr meinen Geschmack, zu dĂĽnn …. irgendwie so gar nicht wie ich es in Erinnerung habe. Nächstes Preset … aha … Euphorie? Sorry, ok, dann noch eines weiter und… und? Siehe da, mit Chorus angereichert, und generell etwas weicher im Charakter… singt da hinten nicht Peter Gabriel? Das wusste mir dann so richtig zu gefallen und zeigt, dass die internen Effekte mithelfen vor allem die E-Piano Sounds noch vielfältiger zu gestalten.
An dieser Stelle vielleicht gleich noch ein paar Worte zum Hall. Da habe ich schon besseres gehört und das auch schon vor ein paar Jahren. Dennoch, Live allemal in Ordnung, fĂĽr einige Produktionen – keine Frage – nichtsdestotrotz bestimmt brauchbar. Einen Vergleich zu Roland’s V-Piano wĂĽrde das CP-1 jedoch verlieren. Im Studio wĂĽrde man sich aber höchstwahrscheinlich ohnedies eines Top Hall- und Raumsimulationsprozessors bedienen oder auf einen Faltungshall zurĂĽckgreifen. In diesem Fall drĂĽckt man einmal auf den entsprechenden Druckknopf um das interne Reverb zu deaktivieren und schon ist der Sound trocken. Ăśbrigens, der Signalfluss ist links vom Display (das ist die Stelle an der sich ein Foto sicher gut machen wĂĽrde) derart klar dargestellt, dass man darĂĽber nicht wirklich viele Worte verlieren muss. Das Design ist - je nach Geschmack - ansprechend aber auch intuitiv, wobei man es hier mit einem einfachen Kandidaten zu tun hat. Dennoch, es gibt auch Negativbeispiele zu diesem Thema, das CP-1 ist allerdings keines.
Also wir fassen einmal zusammen, die akustischen Pianos haben mich voll und ganz überzeugt, der hauseigene CP Vorfahre der 80er hat es im dritten Anlauf auch geschafft. Wie geht es nun bei den Presets weiter? Es folgen die Fendersounds und dazu nur so viel – wer unbedingt herumschrauben will (der Verfasser dieser Zeilen zählt sich selbstredend nach wie vor zu dieser Spezies) der kann sich hier ausleben. In Zusammenhang mit den Effekten wird das Thema Fender Rhodes im CP1 wirklich gut abgedeckt und ist somit für mich auf der Habenseite zu finden. Authentisch und mit Liebe zum Detail. Hakerl, würde ich an dieser Stelle sagen.
Um ehrlich zu sein – keine Bange, ich war es vorhin auch, aber es ist so eine nette Floskel die man tagtäglich hört, dass ich nicht umhin komme mich dieser ebenfalls zu bedienen … so .. wo war ich? .. ja, ich wollte von meinem Outing ablenken. Also, ich geb’s zu, ich mochte Supertramp… aber dafĂĽr mĂĽssen Sie mir zu Gute halten, dass ich hier einer der ersten war, der Depeche Mode mochte und sich daran bis heute nichts geändert hat. Was ich von Kraftwert nicht behaupten kann. Was das hier zu suchen hat? Eigentlich nichts, aber sich als Supertramp Fan zu outen verlangt einem schon Mut ab. Egal. Jedenfalls habe ich seit damals zu Wurlitzersounds die Stimme von Roger Hodgson assoziiert und schlimmer noch, eine hohe Affinität. Die Konsequenz daraus? Ich hätte diesen fĂĽr mich “klassischen” E-Piano Klang zu gerne in adequater Form und das wenn möglich auf Knopfdruck abrufbar, bzw. im Split. Mit diesem Wunsch und einer hohen Erwartungshaltung resultierend aus dem zuvor Gehörten ging ich sogleich ans Werk. Tja.. und wie so oft im Leben kommt es anders… und als man denkt. Irgendwie hatte ich den Wurlitzer Sound anders in Erinnerung. Irgendetwas fehlt mir und offen gestanden ist der Unterschied der beiden Modelle fĂĽr mich nicht so signifikant wie er es im Falle der Fender Rhodes E-Pianos ist. Kurzum – hier war ich offen gestanden etwas enttäuscht. Vielleicht lag es daran, dass ich mich mehr mit diesem Sound auseinandersetzen hätte mĂĽssen, oder meine Ohren auch schon erschöpft waren - dennoch, das was auf meiner Wunschliste steht habe ich so nicht im CP1 vorgefunden. In diesem Fall kam ich jedoch nicht so schnell klanglich dorthin wo ich gerne hingekommen wäre. Das war im Falle des Rhodes anders.
Nun gut, das Stichwort ist gefallen – FM, Yamaha DX-7 ick hör dir trapsen. Da waren sie dann die vier DX E-Piano Sounds. Auch hier wieder extrem hoher Wiedererkennungswert – no na, werden Sie mir entgegnen und Recht haben Sie – jedoch, zwei der vier Varianten wären fĂĽr mich verzichtbar, dafĂĽr hätte ich lieber eines der GS E-Pianos vorgefunden. Verstehen Sie mich jetzt bitte nicht falsch, die technische Qualität der vier FM Sounds ist ohne jeglichen Zweifel gut und in Zusammenhang mit den internen Effekten lässt sich so einiges machen, aber irgendwie vermisse ich einen Sound der in Richtung der berĂĽhmten „Tänzerin“ geht. Es muss kein 1:1 Replikat sein, es wĂĽrde wohl heute keiner mehr in einem StĂĽck einsetzen können… aber der Grundsound, dieser holzige Charakter, die Breite und FĂĽlle, das, ja genau das vermisse ich hier. Die FM Klassiker sind selbstredend ohne Fehl und Tadel und das Thema E-Piano deckt Yamaha’s CP1 trotz Wurlitzer Enttäuschung sehr gut ab. Was bietet Roland’s V-Piano rasch noch?
Erfreulich auch die Möglichkeit zwei Sounds übereinander zu legen. Hier gibt es werksseitig schon einige sehr schöne und inspirierende Kombinationen. Toto hätten ihre Freude daran zB einen Flügelsound mit einer derartigen Qualität und darüber ein FM Piano von nicht minderer Qualität „stacken“ zu können. Generell kann ich mir vorstellen, dass das CP1 mit seinem doch nicht eben günstigen Preis den einen oder anderen abschrecken wird. Musiker wie Elton John (man denke an seine Tour mit dem Roland RD-1000), Billy Joel aber ebenso Chick Corea und Herbie Hancock wird das eher nicht betreffen und ich kann mir vorstellen, dass diese genau auf ein derartiges Instrument für Live-Auftritte gewartet haben. Tourmanagern stehen die Schweißperlen nicht mehr auf der Stirn ob der Kosten, Techniker werden die etwas weniger als 30kg sicher auch nicht eben ungelegen kommen und das Thema „Stimmung“ bezieht sich dann auf hoffentlich primär auf die des Publikums.
Nun, wie sieht es nun im Vergleich zu Rolands V-Piano aus? Ganz offen, ich fĂĽr meinen Teil gebe eindeutig dem CP1 den Vorzug. Das akustische Piano bietet das was ich suche, ist dank der NW Tastatur wunderbar zu spielen und inspirierend - was will man mehr, frage ich da. Und der Rest ist nicht nur Zugabe. Ich bin mir sicher, dass mit etwas MuĂźe der eine oder andere Sound schnell programmiert und abrufbar ist.
Das allerorts gelobte Design - siehe dazu auch Yamaha’s eigene Seite - sieht in natura nicht ganz so lässig (fĂĽr die jungen Leser = cool) aus wie auf den im Internet verfĂĽgbaren Herstellerfotos. Wichtiger aus meiner Sicht ist jedoch inwieweit bereitet es Freude auf einem Instrument zu spielen, oder dem Zeitgeist folgend – gelingt es in den „Flow“ zu kommen…. und das tut es im Falle des CP1, eindeutig.
Verstehen Sie warum ein Pitch Bend Wheel die linke Seite neben der Tastatur des CP1 ziert? Mir ist es nämlich völlig unklar. Pianosounds zu pitch benden..? Naja, ich weiss nicht. Zugegeben, mit dieser Tastatur wĂĽrde das CP1 ein sehr gutes Masterkeyboard abgeben, nur ist das nicht das einzige Kriterium. In Zeiten der Softwaresynthesizer und DAWs denke ich ist wohl fĂĽr viele eine stattliche Zahl an Controllern ein Muss. Aber selbst wenn dem nicht so sein sollte, dann wĂĽrde ich mir zumindest noch ein Modulationwheel erwarten. Der Pitch Bender kommt mir da doch recht verloren vor…
Bottom Line: da gibt es letztendlich nichts zu sagen, was Sie nicht auch schon zu Beginn hier lesen konnten. Mich hat das Yamaha CP1 ĂĽberzeugt und ich hege die Hoffnung schon bald im eigenen Heim auf meinem CP1 spielen zu können. Einfach nur Klavier spielen, Harmonien, Melodien… nicht mehr, und nicht weniger.
ADDENDUM:
Hier noch ein wie ich finde sehr ansprechendes Beispiel von Xantone Blacq, sowie die Comparison Chart der 3 aktuellen CP Modelle.